Barbera
Der Ursprung der Barbera wird im Piemont vermutet, nachgewiesen wurde er bisher jedoch nicht. Es besteht keine genetische Verwandtschaft mit den Rebsorten Barbera Bianca und Barbera del Sannio. Zwei Synonyme sind hingegen Barbera di Piemonte und Barbera Nera. Die Barbera ist im Piemont die am häufigsten angebaute Rebsorte. Auch in anderen Regionen wie der Lombardei und Emilia-Romagna wird sie angebaut. Weitere Anbauflächen gibt es in Slowenien, Griechenland und Israel sowie in Übersee, beispielsweise in Kalifornien und Argentinien. Die Barbera reift relativ spät, ist ertragreich und bringt eine kräftige Säure und wenig Gerbstoffe hervor. Je nach Terroir ergibt die Barbera entweder fruchtige, tanninarme Weine mit hohem Säuregehalt oder konzentrierte, kraftvolle Weine mit Würze. Die Weine der Barbera sind rubinrot und haben ein angenehmes Aroma nach Pflaumen und Kirschen. Sortenrein wird die Barbera nahezu ausschliesslich im Piemont, in der Lombardei und in der Emilia-Romagna verarbeitet. Ansonsten ist sie häufig Verschnittpartner für andere Weine.