Unsere Weissweine
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Chardonnay
Von den Winzern wird die Rebe für Chardonnay wegen ihres hohen Extrakt- und Zuckergehalts sehr geschätzt. Sie gedeiht auf fast allen Böden und auch bei verschiedenen Klimaverhältnissen, denn Chardonnay ist eine variable Rebsorte – je nach Bodentyp, Klima und Herstellungsart zeigt sie sich mit einem anderen Gesicht. Für gewöhnlich entstehen aus ihr konzentrierte Weine mit hohem Alkoholgehalt. In einer warmen Heimat trägt sie eine goldene Farbe und besitzt Aromen von Karamell und tropischen Früchten. Stammt sie aus einer kühleren Gegend, ist ihre Farbe lindgrün schimmernd und mit honiggelben Lichtreflexen durchzogen. Geschmacklich zeigen sich Apfelaromen. Die Säure ist lebendig. Wichtig für die Entwicklung des Chardonnay-Charakters ist der Zeitpunkt der Lese, denn bei überreifen Reben büsst er seinen säurebetonten und kräftigen Charakter ein. Geschmackliche Vielseitigkeit der Rebsorte Chardonnay Chardonnay-Weine spiegeln lokale Variationen sehr gut wider, was ihnen ein hohes Mass an Originalität verleiht. Sie bieten ein breites Spektrum. Je nach Terroir fällt ein Chardonnay-Wein trocken-leicht bis edelsüss-kräftig aus. Unverkennbar ist zum Beispiel der Charakter der Chablis-Appellationen. Diese Weine sind ausgeglichen, voll im Geschmack und lassen sich hervorragend mit den unterschiedlichsten Menus kombinieren. Ein besonders leichter und junger Chardonnay-Wein begleitet wunderbar Gerichte mit Fisch und Meeresfrüchten. Wuchtigere und holzbetonte Varianten untermalen gebratene Speisen sowie Käse.
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Sauvignon Blanc
Die Rebsorte Sauvignon blanc nahm seinen Ursprung im Loire-Tal sowie in Bordeaux und geht auf eine Kreuzung aus Traminer und Chenin blanc zurück. Als unverkennbares Markenzeichen liefert sie ein intensives, «grünes» Aroma und eine gewisse Schärfe. Typische Merkmale sind Nuancen von Stachelbeeren, Johannisbeeren und frischem Gras. Auch dank seiner guten Säurestruktur und Mineralität geniesst der Wein hohes Ansehen. Wenn die Rebe zu schnell wächst, können die Trauben nicht voll ausreifen. Der gekelterte Wein erhält dann eine krautig-vegetative und scharfe Note. Je reifer die Sauvignon-blanc-Rebsorte vinifiziert wird, desto komplexer fällt der vom Grundton her fruchtige Geschmack aus. Dabei reicht er an die Qualität der besten vollreifen Rieslinge heran. Werden sie – wie in Neuseeland, Kalifornien oder Australien – im Eichenfass vergoren oder ausgebaut, verlängert sich die Reifezeit in der Flasche um ein bis zwei Jahre. Sauvignon blanc wird nicht nur sortenrein gekeltert, sondern auch gern verschnitten. So bildet er zusammen mit Sémillon einen Cuvée mit einer dezenten Honignote. Sauvignon blanc stellt eine der weltweit edelsten und wichtigsten weissen Sorten dar. Je nach Terroir und Ausbauart eignen sich Sauvignon-blanc-Weine als Aperitif, zu Nachspeisen oder als idealer Gefährte von Schalentieren, Fisch und Pasta. Die Sorte hat zahlreiche Synonyme: Blanc Fumé, Blanc Fumet, Fumé blanc, Muskat-Silvaner, Muskatny Silvanec und viele mehr.
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Muskateller
Der Muskateller gehört zu den ältesten und bekanntesten Rebsortenfamilien. Er ist vor allem im Mittelmeerraum verbreitet. Phönizier, Griechen und Römer führten ihn mit sich, aber er wurde wahrscheinlich schon lange Zeit vorher angebaut. Von dieser grossen Familie mit über 200 Sorten ist der Muscat blanc à petits grains ronds die hochwertigste Rebe. Sie ergibt Weine mit einer Muskatblume, die überwältigt. Entlang der französischen Mittelmeerküste wird sie für angereicherte, süsse Weine, die Vins doux naturels, auch Muscat de Frontignan genannt, verwendet. In Italien ergibt sie den Grundwein für Asti spumante, einen süssen, blumig duftenden Schaumwein. Ein weiteres Mitglied der Muskatellerfamilie ist der Muscat d’Alexandrie. Diese Rebsorte ist genauso alt, aber von minderwertigerer Qualität und wird auch für Tafeltrauben angebaut. Sie benötigt ein wärmeres Klima, in dem sie höhere Erträge und Zuckergehalte erbringt. Das dritte Familienmitglied ist Muscat Ottonel. Diese Rebe ist ein relativ junger Abkömmling dieser Familie. Sie ist erst 150 Jahre alt und stammt aus dem Loiretal. Ihr Charakter ist muskatähnlich, aber weniger parfümiert. Muscat Ottonel ist in Österreich am weitesten verbreitet.
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Pinot Gris
Die Rebsorte Pinot Gris hat eine lange Ahnenreihe und mutierte vermutlich schon im Mittelalter aus Pinot Noir. Ihr Ursprung wird im Burgund vermutet. Pinot Gris ist auch in Ungarn unter dem Namen «Szürkebarát» oder «Grauer Mönch» anzutreffen, benannt nach den Mönchen, die die Sorte eingeführt haben. In Deutschland wird Wein aus Pinot Gris vor allem in Baden angebaut und hergestellt. Unter der Bezeichnung Ruländer werden in Deutschland alkoholreichere, milde Prädikatsweine erzeugt, die neuerdings als Grauburgunder auch trocken und säurebetont ausgebaut werden. Man findet ihn auch in Österreich, Rumänien und Norditalien. Im Elsass geniesst der Pinot Gris einen sehr guten Ruf und wird als eine edle Sorte betrachtet. Dort befinden sich auch etwa 90 % der französischen Anbaufläche des Pinot Gris. Der Säuregehalt der Rebsorte Pinot Gris ist meist niedrig. So bedarf es eines eher kühlen Klimas, um nicht flache, säurearme Weine zu erhalten. Ansonsten liefert Pinot Gris extraktreiche Weine mit Aromen von Mandeln, Honig und Feigen. Die Trauben besitzen einen hohen Zuckergehalt, weswegen sie vor allem im Elsass häufig süss ausgebaut werden.
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Riesling
Riesling ist der grösste Konkurrent des Chardonnay, wenn es um den Titel „weltbeste Weissweintraube“ geht. Kennzeichnend ist sein ausgeprägtes Aroma. Es gibt Riesling einfach in allen Geschmacksrichtungen und Qualitätsstufen: von mineralisch bis fruchtig. Das Terroir prägt das Aromagefüge wie bei kaum einer anderen Rebsorte. Schieferböden verleihen ihr einen mineralischen Charakter, kalkhaltige Böden bringen kernigere Weine hervor. Typisch sind Eindrücke von Apfel, Pfirsich, Aprikose, Linden- oder Rosenblüte. Im Alter entwickelt der Wein den von Liebhabern geschätzten Petrolton und sein Mandelaroma. Wird die Sorte halbtrocken bis lieblich ausgebaut, ergibt sie blumige, nach Honig duftende Weine mit einer frischen Säure und ausgeglichenen Süsse. Alltagsweine weisen einen blassen Gelbton auf, der mit grünlichen Reflexen durchzogen ist. Qualitätsweine zeichnen sich durch ein kräftiges Gelb aus, das mitunter sogar ins Goldene geht. Im Gegensatz zu den meisten weissen Sorten eignet sich der Wein Riesling für eine längere Flaschenreifung hervorragend. Da die Weinsorte Riesling spät ausreift, überzeugen aber auch junge und frische Weine. Ob trocken oder fruchtig-süss ausgebaut, als Sommerwein ist junger Riesling perfekt. Gekühlt überzeugt er an warmen Tagen durch seine Leichtigkeit. Seine Frische sowie ein gemässigter Alkoholgehalt belebt jedes Picknick. Des Weiteren passt Riesling auch auf Grillpartys zu Fisch- und Geflügelspeisen. Ein Riesling-Wein ist der ideale Begleiter für ein mehrgängiges Festmahl. Dabei sollte auf reifere Sorten zurückgegriffen werden. Trockene und halbtrockene Weine ergänzen wunderbar leichte Entrées aus gedünstetem oder gekochtem Fisch- und Geflügelfleisch mit cremigen Saucen. Auch zu Frischkäse passen sie hervorragend. Dank ihrer Frische und akzentuierten Säure sorgen sie beim Verzehr deftiger Hauptspeisen für Ausgewogenheit. Die floralen Nuancen mit Noten exotischer Früchte prädestinieren sie ebenso für Desserts. Wer eine trockenere Variante gegenüber den für gewöhnlich sehr süssen Dessertweinen bevorzugt, wählt einen Riesling. Geniesser haben die Wahl zwischen edelsüssen Auslesen und fruchtig-süssen Spätauslesen.
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Chasselas
Die aus Chasselas gewonnenen Weissweine sind samtig, fruchtbetont, spritzig und mild. Der Gesamtcharakter ist eher von zurückhaltender Art, weswegen die unterschiedlichen Böden, das Klima und die Lage eines Terroirs gut zum Ausdruck kommen. Die Palette der Weinsorte Chasselas ist daher facettenreich. Viele Chasselas werden als leichte und süffige Zechweine gekeltert. Doch mit der Chasselas-Rebsorte lassen sich durchaus auch Ergebnisse im Prädikatsbereich erzielen. Trocken ausgebaute Weine, bei denen der biologische Säureabbau für Milde sorgt, erreichen in der Regel Spitzenqualität. Je nach Reifegrad der Trauben und Lagerdauer fällt die Weinsorte Chasselas fruchtig oder dezent süss aus und bekommt mitunter ein blumiges Bouquet. Zumeist wird ein Wein aus Chasselas jung getrunken. Aufgrund des niedrigen Säuregehalts ist eine langandauernde Konservierung nicht so gut wie bei anderen Sorten möglich. Gute Jahrgänge werden allerdings auch bis zu zehn Jahre gelagert. Durch die lange Aufbewahrung kommen nussige Aromen zum Vorschein. Auch auf die Textur wirkt sich dies positiv aus. Sie wird durch und durch geschmeidig sowie körperreich. Ein Chasselas-Wein begleitet ganz vorzüglich leichte Speisen. Seine milde Art prädestiniert ihn für Fischgerichte. Auch als Apérowein eignet er sich ausgezeichnet.
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Pinot Blanc
Wegen seiner Leichtigkeit ist Pinot blanc der perfekte Sommerwein. Die feinfruchtige Variante eignet sich auch als Begleiter von Fischgerichten oder hellem Fleisch. Seine Aromen sind eher zurückhaltend.
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Garnacha
Diese aus Spanien stammende Rebe ist aus einer Mutation der Grenache noir entstanden. Ihr Duft weist sehr typische Merkmale von Blumen, Gewürzen, Fenchel und Melone auf. Aufgrund ihrer hohen Zuckerwerte ist sie für die Herstellung von Süssweinen sehr gut geeignet. In Spanien ist die Sorte als Garnacha blanca bekannt. In Südfrankreich verbreitet, werden aus ihr fette, weiche Weissweine vinifiziert. Sie dient auch als Verschnittpartner, zum Beispiel in Weinen des Languedoc.
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Viognier
Die Viognier-Rebsorte wird vor allem in den nördlichen Côtes du Rhône angebaut – und dort zu einigen der teuersten Weissweine Frankreichs verarbeitet (Condrieu und Château Grillet). Die mittelreifenden Trauben sind nicht sehr ertragreich, anfällig für Echten Mehltau und verlangen dem Winzer einiges an Arbeit ab. Trotzdem erlangt die weisse Rebsorte weltweit immer grössere Beliebtheit aufgrund ihres besonderen Geschmacks. Neben Frankreich sind in vielen Ländern kleinere Anbauflächen mit Viognier zu finden, u. a. in Deutschland, Portugal, Argentinien und Australien. In den USA – vor allem in Kalifornien – wird Viognier ebenfalls immer häufiger angebaut und zu hochwertigen Weinen verarbeitet. Wein aus Viognier-Trauben weist eine tiefgelbe Farbe auf, die alkoholreichen Tropfen besitzen einen attraktiven Duft von Aprikose, Pfirsich und Birne. Viognier als sortenreiner Wein ist selten, meist sorgt die Traube in Cuvées für einen exotischen Touch. Die Weinsorte Viognier hat zudem Alterungspotenzial.
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Vermentino
Die ertragreiche Vermentino-Traube wird unter anderem auf Madeira angebaut. Hier wird auch ihr Ursprung vermutet, was aber nicht eindeutig belegt ist. Genauso könnte auch Italien ihr Heimatland und die Sorte eine Mutation der Malvasia-Rebe sein. Heute ist Vermentino die dominierende Rebsorte auf Korsika, wo sie auch als Malvoisie de Corse anzutreffen ist. Auf Sardinien, in Ligurien und im Languedoc-Roussillon ergibt sie ebenfalls körperreiche, charaktervolle Weissweine mit viel Aroma und Säure. Die Vermentino-Rebsorte wird immer beliebter. Momentan übersteigt die Nachfrage sogar das Angebot. Wächst die Traube in sehr warmen Regionen, verliert sie schnell an Säure: Aus diesem Grund wird sie relativ früh gelesen. In höher gelegenen Gebieten wie Sardinien erhält man aus der Vermentino-Traube die besten Ergebnisse. Neben seiner intensiven Farbe überzeugt der Wein der Vermentino-Traube mit seinem duftigen Bouquet und seinem saftigen, samtigen Apfelgeschmack, der von einem Hauch von Mandel begleitet wird. Wenn die Rebsorte Vermentino auf mineralischen Böden gedeiht – wie es zum Beispiel im Norden Sardiniens der Fall ist – entwickelt der Geschmack eine besonders lebhafte Note.
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Trebbiano
Weltweit stehen circa 120.000 Hektar Trebbiano-Weinreben in den Weinbergen. Den größten Anteil hat Frankreich mit circa 79.000 Hektar gefolgt von Italien mit circa 35.000 Hektar. In Ländern wie Argentinien, Uruguay und Australien ist die Rebsorte auch sehr beliebt. Es gibt über 150 Synonyme für die weiße Rebsorte Trebbiano. Im Süden Frankreichs nennt man die Trebbiano-Traube auch "Ugni blanc". Im Cognac-Gebiet heißt sie "Saint-Émilion" und ist eine der wichtigsten Weintrauben für die Cognac Herstellung. Für den italienischen Süß- und Dessertwein Vin Santo ist sie neben der Malvasia der beste Verschnitt-Partner. Der berühmte Essig "Aceto Balsamico" "Tradizionale-di Modena" wird ebenfalls aus der Trebbiano Toscano hergestellt. Rebenkundler vermuten eine Verwandtschaft zur Rebsorte Garganega, die aus dem Veneto stammt. Die Rebsorte Trebbiano di Lugana (Turbiana) hat die gleiche DNA wie die Trebbiano di Soave und die Traube Verdicchio delle Marche. Traditionell wurden weiße Trebbiano-Toscano-Weintrauben und die weiße Malvasia in geringen Mengen zum Chianti Rotwein zugesetzt. Weltberühmt sind die frischen Lugana-Weißweine vom Gardasee. Im Volksmund wird diese Rebsorte auch Trebbiano di Lugana (Turbiana) genannt. Die Weine sind blumig, frisch, duftend und delikat. Das Aromenprofil zeigt Noten von gelbem Apfel, Birne, Pfirsich, gelbe Blüten, Zitronenschale, Melone, Miniorange, Tannenzweig, Haselnuss, Walnuss, Mandel und getrocknete Austernschale. Passt perfekt zu: Süßwasser-Fischplatte vom Gardasee, Sommersalate, Spargel, Meeresfrüchte, Vegetarische Gerichte, Geflügel, Penne mit Auberginen und schwarzen Oliven, Tagliatelle mit Zitronen- Basilikum Sauce und gebratenen Garnelen, Hechtklößchen, Risotto, gebratene Kartoffelgnocchi mit Parmesan.
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Verdejo
Verdejo ist die klassische Rebsorte für die eleganten Weissweine aus Rueda. Verarbeitet wird sie zu aromatischen, extraktreichen Weinen mit guter Säure und feiner Frucht. Einst wurde der Wein aus Verdejo-Trauben mittels eines speziellen Verfahrens durch Oxidation gewonnen. Doch das war einmal: Heute werden die Verdejo-Weine frisch hergestellt und als junge Weine verkauft. Eine immer noch aktuelle Besonderheit stellt die Lese der Rebsorte Verdejo dar: Sie ist hochgradig sauerstoffempfindlich, weshalb die Weinlese bei Nacht stattfindet. Die Folge ist eine höhere Qualität. Die Einzigartigkeit im Geschmack des Weins aus Verdejo-Trauben ergibt sich durch die Balance aus fruchtigen und herben Geschmacksnoten.
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Viura
Viura ist die in den Appellationen Rioja und Rueda gebräuchliche Bezeichnung für die Rebsorte Macabeo. Die Traubensorte ist die meistangebaute Weissweintraube Nordspaniens. Da es sich bei Viura um eine spät reifende Sorte handelt, die mit Trockenheit gut zurecht kommt, ist sie für den Anbau in weiten Teilen Spaniens sehr gut geeignet. Im Anbaugebiet Penedès beispielsweise zählt Macabeo neben den Rebsorten Parellada und Xarel·lo zu den traditionellen Rebsorten für Cava – den spanischen Schaumwein aus klassischer Flaschengärung. Das Spektrum der Weine umfasst sowohl leichte, duftige Weissweine mit blumigen Aromen und relativ niedriger Säure, wie auch pikante Weine mit filigraner Kräuteraromatik, salziger Mineralität und rassiger Frische. Weltweit liegt die Rebfläche von Viura bei etwas mehr als 38'000 Hektar, wovon sich circa 35'000 Hektar in Spanien befinden. Ausserhalb Spaniens wird die Rebsorte auf kleiner Fläche in Argentinien sowie in Frankreich kultiviert, wo sie gegenwärtig auf rund 2'500 Hektar wächst. Vor allem wird sie in der Region Languedoc-Roussillon angebaut und entweder für trockene, weisse Cuvées oder aber für die berühmten Dessertweine aus Rivesaltes verwendet. Da die Viura-Trauben sehr anfällig für Botrytis sind, können aus ihr überaus ansprechende Süssweine gekeltert werden. In der Regel werden Weine aus Viura jung getrunken, die besten Exemplare werden aber bisweilen auch im Holzfass ausgebaut und können gut reifen. Während Cavas exzellente Aperitifs sind und hervorragend zu Salzgebäck, Canapés oder Tapas passen, eignen sich Weissweine aus Viura sehr gut zu gebratenem Meeresfisch, Scampi mit Knoblauch sowie zu herzhaften, frittierten Speisen.
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Silvaner
Silvaner ist ein Wein mit kräftiger, manchmal etwas spitzer Säure und einem fruchtigen Aroma, der zu vielen verschiedenen Speisen passt. Er wird grossflächig angebaut und von Weingeniessern weltweit geschätzt. In Deutschland war Silvaner früher die bedeutendste Rebsorte, heute wird er vor allem in Rheinhessen, in der Pfalz und in Franken kultiviert. Wir erklären, was Silvaner-Weine auszeichnet. Kein Silvaner gleicht dem anderen. Die Urform heisst Grüner Silvaner, ein Weisswein. Allerdings existieren auch rotblaue und blaue Variationen des Silvaners. Diese werden dann als Rote oder Blaue Silvaner bezeichnet. Letzten Endes ist und bleibt der Silvaner aber ein Weisswein. Die Farbbezeichnungen kommen von der Traube selbst, für die eine rote oder bläuliche Farbe nicht ungewöhnlich ist. Daraus werden jedoch Weissweine hergestellt, da die rote Farbe nicht intensiv genug ist, um einen Rotwein zu keltern.Der Alkoholgehalt des Silvaners beträgt in der Regel zwischen zwölf und vierzehn Prozent. Je nach Herkunftsregion ist der Geschmack sehr unterschiedlich. Rheinhessische Silvaner beispielsweise sind wesentlich feinaromatischer als die rustikal-herbe Natur der fränkischen Ausführung.
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Albariño
Mit 1300 Hektar Anbaufläche spielt die Rebsorte Albariño vor allem im galicischen Anbaugebiet Rías Baixas eine grosse Rolle. Dort, wo Flussmündungen die Landschaft prägen und Regen- und Sonnenstunden sich die Waage halten, herrscht das perfekte Klima für den Weisswein. Wegen der hohen Luftfeuchtigkeit wird die Sorte überwiegend an Pergolen hochgezogen. Interessant ist, dass die besten reinsortigen Albariños aus einer Gegend Galiciens stammen, in der Granitboden vorherrscht. Die dort gewonnenen Weine gehören zu den besten und teuersten spanischen Weissweinen. Das Besondere an der Weinsorte Albariño ist ihre Mannigfaltigkeit. Je nachdem, unter welchen klimatischen Bedingungen sie angebaut und auf welche Art und Weise der Wein erzeugt wird, ergibt sie ganz unterschiedliche Weissweine. Im Rías Baixas, dem Ursprungsgebiet der Sorte, kennt man Albariño-Wein vor allem als alkoholstarken Tropfen mit betonter Säure und Aprikosenaroma. Grundsätzlich gilt dieser Weisswein, der am besten jung getrunken wird, als rassig und vielschichtig. Ein guter Albariño ist ein von feiner Säure durchzogener, saftiger und leicht salzig schmeckender Wein, der an einen Tag am Meer erinnert. Sein kühler Geschmack wirkt kraftvoll und animierend. Sein komplexes Bouquet mit fruchtigen und floralen Aromen (Aprikose, Birne, Wiesenblumen) zeichnet sich durch ein ausgewogenes Verhältnis von Süsse und Säure aus.Weinkenner bezeichnen den Albariño-Wein als elegant, lebhaft und saftig am Gaumen. Damit ist die originelle, spannende Sorte mehr als nur das spanische Pendant zum Riesling.Passt zu: Fisch, Meeresfrüchten, Paella.
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Alvarinho
Aus dieser Rebsorte werden charaktervolle, alkoholreiche Weine mit floralen Aromen vinifiziert. Man vermutete eine Verwandtschaft mit dem Riesling, was jedoch widerlegt wurde.Wird im nordportugiesischen Minho kultiviert, wo sie zu Vinho verde mitverarbeitet wird. Ergibt fruchtige und langlebige Weine. Sie ist mit dem spanischen Albariño identisch. Reinsortig wird die im Portugiesischen als Alvarinho bezeichnete Rebsorte auch in Monção, in Nord-Portugal angebaut. Auf einer Fläche von etwa 1.800 Hektar gedeiht sie gut an Pergolen. Sie bildet neben der Loureiro die Grundlage für die Produktion des Vinho Verde. Auch am Duoro gedeihen die Reben hervorragend. Der Wein, den die Albariño in dieser Region hervorbringt, beeindruckt mit seiner charaktervollen Frische und Präzision.Auch andere Länder haben die Rebsorte bereits für sich entdeckt. In Australien und Neuseeland wird die Weinsorte ebenso gefördert wie in Nordkalifornien, wo sie ausser von den klimatischen Bedingungen auch von den vulkanischen Böden profitiert. Grundsätzlich gilt dieser Weisswein, der am besten jung getrunken wird, als rassig und vielschichtig. Ein guter Alvarinho ist ein von feiner Säure durchzogener, saftiger und leicht salzig schmeckender Wein, der an einen Tag am Meer erinnert. Sein kühler Geschmack wirkt kraftvoll und animierend. Sein komplexes Bouquet mit fruchtigen und floralen Aromen (Aprikose, Birne, Wiesenblumen) zeichnet sich durch ein ausgewogenes Verhältnis von Süsse und Säure aus.Weinkenner bezeichnen den Albariño-Wein als elegant, lebhaft und saftig am Gaumen. Damit ist die originelle, spannende Sorte mehr als nur das spanische Pendant zum Riesling.Passt zu: Fisch, Meeresfrüchten, Paella.
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Godello
Während diese alte, weisse Rebsorte in Spanien Godello heisst, ist sie in Portugal unter dem Namen Gouveio bekannt. Erstmals erwähnt wurde sie bereits im Jahr 1531 im portugiesischen Anbaugebiet Douro, vermutlich stammt die Sorte ursprünglich jedoch von den Ufern des Flusses Río Sil in Galicien. Nachdem die Rebfläche bis in die 1970er-Jahre stark geschrumpft war, erfreut sich Godello heute in verschiedenen DO-Bereichen im Nordwesten Spaniens wieder grösserer Beliebtheit, ebenso in Portugal, wo sie gegenwärtig in den Appellationen Douro und Dão verbreitet ist. Die neue Popularität liegt darin begründet, dass sich Godello sowohl für Cuvées, wie auch für den sortenreinen Ausbau eignet, und die Weine bei niedrigen Erträgen auch gutes Alterungspotential besitzen können. Die früh reifende Rebsorte gedeiht ausgezeichnet auf kargen Böden und an trockenen Standorten, wo sie strohgelbe, säurebetonte und eher alkoholarme Weine mit zartem, fruchtigem Aroma von grünen Äpfeln und Aprikosen hervorbringt.
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Räuschling
Räuschling ist eine alte Weissweinsorte – die erstmalige Erwähnung des Wortes “Reuschling” findet sich bereits in einer schriftlichen Quelle aus dem Jahr 1614, doch mit hoher Wahrscheinlichkeit war sie schon lange vorher bekannt. Früher war Räuschling in der Schweiz, in Deutschland und dem Elsass weit verbreitet; in der Schweiz war sie vor der Zeit des Müller-Thurgau neben dem Elbling sogar die quantitativ zweitwichtigste Sorte. In den letzten Jahrzehnten hat Räuschling jedoch deutlich an Rebfläche eingebüsst und wird nur noch in geringem Umfang angebaut – das grösste Räuschling-Anbaugebiet befindet sich heute am Zürichsee. Hier bringt die Rebsorte helle Weissweine mit ausgeprägter Säure und frischen Zitrusaromen hervor.
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Albillo
Albillo ist eine Weissweinsorte, die in verschiedenen Regionen Zentralspaniens auf etwa 1800 Hektar Rebfläche angebaut wird. Der Name der Rebsorte leitet sich vom spanischen Wort “alba” ab und deutet auf die blasse Farbe der Beerenschale hin. Albillo liefert einfache Weine mit relativ wenig Säure, hoher Viskosität und eher neutralem Geschmack. Sie wird nicht nur sortenrein als Weisswein ausgebaut, sondern dient oft auch zur Milderung des Säuregehalts kraftvoller Rotweine.
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Malvasia
Malvasia (auch Malvasier oder Malvoisie genannt) ist eine Bezeichnung für eine Rebsortenfamilie aus südlichen Ländern. Sie umfasst verschiedene Weiß- und Rotweinsorten, die vor allem aus Italien, Spanien, Portugal, Kroatien und Slowenien stammen. Der Name dieser Familie leitet sich von der griechischen Stadt Monemvasia ab. Seinen Ursprung hat der Malvasia-Wein in Kleinasien und wurde in der Antike von Kreta aus weltweit verbreitet. Sie war bereits im 17. Jahrhundert auf Lanzarote die wichtigste Rebsorte. In einigen populären Weinen dieser Welt findet sich Malvasier wieder. Insbesondere Königshäuser schätzten die alkoholstarken Weißweine. Dieser Weißwein wurde außerdem von den Römern angebaut. Sie süßten den gekelterten Wein mit Honig.
Die goldgelben Malvasia-Weißweine haben ein intensives Bouquet. Sie schmecken nach Kernobst und Akazienhonig. Auch Nuancen von Muskat lassen sich feststellen. Auf den kanarischen Inseln wird Malvasia oftmals als süß-aromatischer Desserwein ausgebaut.
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Tempranillo Blanco
Tempranillo blanco muß man nicht kennen. Eine äußerst seltene Rebsorte, die nur drei oder vier Winzer in der Rioja, wo sie herkommt, anbauen und reinsortig abfüllen.
Trotzdem ist sie interessant, weil sie eine sensorische Reise in unverzüchtete Genetik ermöglicht und so dem globalen Rebsorten-Einerlei eine spannende Facette hinzuzufügen vermag. Viefalt statt Einfalt.
Der weiße Tempranillo wurde erst 1988 in einem Weinberg in der Rioja Baja entdeckt. Er scheint eine Zufalls-Mutation des roten Tempranillo zu sein, wurde über vier Jahre von offizieller Seite untersucht und später auf einem Versuchsfeld angebaut, um schließlich zum Anbau zertifiziert und 2004 für den Rebsorten-Spiegel für weißen Rioja freigegeben zu werden.
Die Rebsorte ähnelt der roten Varianten, besitzt das identische kurze Reifefenster und ähnliche Anfälligkeit für Krankheiten und Schädlingsbefall. Aktuell haben die weiße Variante drei oder vier Winzer in der Rioja im Anbau, deren Weine guten Alkohol aufweisen und eine angenehme weiche Säure besitzen, die für atlantisch kühle Frische in mediterran dicht den Mund füllendem Körper sorgt. Im Duft gefallen die Weine mit intensiven Zitrus-Noten, gepaart mit tropischen Fruchtaromen und raffiniert intensiven Anklängen an die ersten weißen Blüten im Frühling.
Hier treffen exemplarisch nachvollziehbar atlantisches auf kontinentales Klima in Weinen, die würzige Frische mit prallem Körper zu vereinen wissen. Eine neue Dimension weißen Riojas. Sehr spannend, sehr anregend und ausgezeichnet kulinarisch zu kombinieren.
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Loureira
Die alte weiße, autochthone Rebsorte Loureiro kommt aus dem Norden Portugals. Die Sorte ist in Ribatejo, Oeste und auf den Azoren zugelassen. Die bestockte Rebfläche in Portugal beträgt 2.384 Hektar. In Galicien wird sie unter dem Namen Loureira auf ungefähr 194 Hektar kultiviert. Dort ist sie in den Weinbaugebieten Rías Baixas, Ribeira Sacra und Ribeiro zugelassen. Mit den Sorten Alvarinho und Amaral besteht eine enge verwandtschaftliche Beziehung. Loureiro wird oft im Verschnitt mit den Sorten Albarino und Trajadura ausgebaut. Loureiro wird beispielsweise im Vinho Verde reinsortig verwendet.
Loureiro-Weißweine sind aromatisch und haben eine ganz eigene Struktur. Sie schmecken trocken und frisch und haben ein fast neutrales Bouquet, das an eine frische Meeresbrise erinnert. Die Weine können auch Aromen von Lorbeer, Orange, Pfirsich und grünem Apfel haben.
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Freisamer
Freisamer ist eine Kreuzung aus den deutschen Rebsorten Silvaner und Ruländer (auch Pinot Gris oder Grauburgunder genannt). Die Züchtung wurde von Karl Müller im Jahre 1916 am staatlichen Weinbauinstitut in Freiburg durchgeführt, weshalb sie zunächst auch Freiburger genannt wurde. Der Name wurde 1958 in Freisamer geändert, was sich von Freiburg und der durch die Stadt fließenden Dreisam ableitet. Ziel der Züchtung war es, die Pilzanfälligkeit und die damit einhergehenden Ertragsschwankungen des Ruländers zu verbessern. Jedoch wurde dies in der Zwischenzeit bereits durch Klonselektion erreicht und die Bedeutung des Freisamers ging damit stetig zurück, sodass im Jahr 2007 in Deutschland nur noch 4 Hektar mit der Rebsorte bepflanzt wurden. Weitere sehr kleine Bestände sind in der Schweiz, Österreich und England vorhanden.
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Müller-Thurgau
Das Synonym Müller-Thurgau für den Rivaner bezieht sich auf seinen „Erfinder“ Hermann Müller aus dem Schweizer Kanton Thurgau. Der Wissenschaftler züchtete 1882 die neue Rebsorte in der Forschungsanstalt Geisenheim im Rheingau. Sein Ziel war es, eine Rebsorte zu schaffen, die eine größere Ertragssicherheit als der Riesling besitzt, was ihm mit dem Rivaner gelang. Nach seinem Wechsel in die schweizerische Forschungsanstalt Wädenswil entwickelte er seine Neuzüchtung weiter. 1913 wurde die neue Sorte dann schließlich nach ihm Müller-Thurgau getauft. Allerdings wollte Müller wohl aus Bescheidenheit nicht, dass sie so auch in seiner Heimat Schweiz bekannt wurde. Deshalb wird sie hier unter der Bezeichnung Riesling x Silvaner geführt, den beiden ursprünglich von Müller angenommenen Kreuzungspartnern, aus denen die Rebsorte hervorging. Auch Rivaner ist eine Verkürzung der beiden Elternreben – irrtümlich, denn Genuntersuchungen haben herausgefunden, dass neben dem Riesling damals die Sorte Madeleine Royal an der Kreuzung beteiligt war.
Rivaner-Weine besitzen wenig Säure und haben ein charakteristisches Bouquet aus Frucht- und Muskatanklängen, manchmal sind auch blumige Nuancen dabei. Im Glas präsentieren sich die Weine blass- bis hellgelb. Die meisten Rivaner sind unkomplizierte, harmonische Alltagsweine. Der in der Regel leichte Weißwein sollte jung getrunken werden, da er mit den Jahren seinen aromatischen Charme verliert. Aber auch die raren Prädikatsweine aus Rivaner-Trauben sollten Sie innerhalb von fünf Jahren genießen. Rivaner oder Müller-Thurgau ist ein klassischer Essensbegleiter zu leichten Speisen.
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Merlot
Die Abstammung dieser Rebsorte ist unbekannt, sie wird jedoch seit Jahrhunderten in Frankreich angebaut. Ob aufgrund ihrer Vorliebe für die Beeren oder ihres dunklen Gefieders: Die Amsel, auf Französisch «merle», gab den dunklen Trauben mit dem blauen Schimmer ihren Namen. Den Merlot-Wein zeichnen Fruchtigkeit, viel Körper und ein auffallender Beerenduft aus. Aufgrund des niedrigen Tanningehalts und der dezenten Säurestruktur schmeichelt er dem Gaumen. Merlot ist eine der weltweit beliebtesten roten Rebsorten. Wunderbar begleitet sein üppiges Fruchtarmona den Verzehr kräftiger Speisen wie Wildgerichte mit würzigen Sossen, Schmorbraten und Geflügel. Ebenso perfekt passt er zu französischem Hartkäse.
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Hondarrabi Zerratia
Hondarrabi Zerratia (auch bekannt als Petit Courbu) ist eine hochwertige, weisse Rebsorte aus dem Baskenland, die vor allem für die Produktion von Txakoli-Weinen (insbesondere in der Region Bizkaiko Txakolina) verwendet wird.
Charakteristika der Rebe und des Weins
Namensbedeutung: „Zerratia“ bezieht sich im Baskischen auf die kompakte, „geschlossene“ Form der Traube.
Abgrenzung: Im Gegensatz zur bekannteren Hondarrabi Zuri sind die Beeren kleiner und die Trauben dichter gewachsen.
Profil: Die Sorte verleiht Weinen mehr Körper, Struktur und aromatische Komplexität. Typisch sind Noten von reifen weissen Früchten, Zitrusaromen sowie blumige und mineralische Nuancen.
Ausbau: Oft wird sie für Weine verwendet, die auf der Hefe (sur lie) oder in Holzfässern reifen, was ihnen ein erhebliches Lagerpotenzial verleiht.
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Hondarrabi Zuri
Hondarrabi Zuri ist eine weisse, autochthone Rebsorte aus dem Baskenland im Norden Spaniens. Sie ist die Haupttraube für den spritzigen, leicht moussierenden Txakoli-Wein.
Wichtigste Merkmale
Name & Herkunft: Der Name leitet sich von der Küstenstadt Hondarribia ab; „Zuri“ bedeutet auf Baskisch schlicht „weiss“.
Anbaugebiete: Sie wird fast ausschliesslich in den drei baskischen Ursprungsbezeichnungen (DO) kultiviert: Getariako Txakolina, Bizkaiko Txakolina und Arabako Txakolina.
Profil: Die Traube liefert Weine mit hoher Säure, moderatem Alkoholgehalt und Aromen von Zitrusfrüchten, grünem Apfel, Kräutern und oft einer feinen mineralischen oder salzigen Note durch die Nähe zum Atlantik.
Genetik: Neuere Forschungen deuten darauf hin, dass sie identisch mit der französischen Sorte Courbu Blanc ist.