Unsere Champagner
Unterkategorien
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Pinot Noir
«König der Rotweine» werden Erzeugnisse aus dieser klein- bis mittelbeerigen Rebe genannt. Pinot noir gehört zu den Cépages nobles und stellt damit eine der edelsten Trauben der Welt dar. Sie ist die Haupt-Rebsorte für roten Burgunder und bildet die Grundkomponente für Champagner. In Bezug auf ihre Lage ist sie sehr wählerisch. Die aus der Pinot-noir-Rebsorte gekelterten Rotweine brauchen eine lange Reifezeit und entfalten erst dann ihr geschätztes Bouquet. Ihre dunkelblauen Trauben weisen eine zapfenförmige und dichtbeerige Form auf – ein Umstand der ihnen möglicherweise den Namen einbrachte. Denn das Wort «Pinot» ist vermutlich dem französischen Wort «pin» für Kiefer entlehnt. Im Glas eingeschenkt, erscheint der edle Tropfen entweder in einem dunklen Blaubeerton oder einem flammenden Rubinrot. Güte und Geschmack eines Pinot-noir-Weins hängen stark vom Terroir ab. Generell schmeckt ein Pinot noir fruchtig. Diese Fruchtigkeit kann subtil ausfallen oder stärker ausgeprägt sein. Vollmundig und geschmeidig sind weitere typische Attribute. Viele weisen Aromen von Beeren, Kirschen oder Feigen auf. Bei entsprechender Reife wird der vielschichtige Charakter um Nuancen von Mandel-, Kräuter- oder Holzaromen ergänzt. Gern bauen Winzer einen Pinot noir als Barrique aus. Als Speisebegleiter macht sich der fruchtbetonte körperreiche Wein zu hellem Geflügel, Meeresfrüchten sowie zu dunklem Fleisch wie Rinderbraten und Wild ganz vorzüglich.
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Meunier
Wenn man über die wichtigsten Rebsorten der Champagne spricht, dann findet der Pinot Meunier häufig, aber nicht immer Erwähnung. Das liegt wohl daran, dass Chardonnay und Pinot noir, die anderen beiden Hauptrebsorten der Region, viel populärer sind. Doch der Meunier steht immerhin auf einem Drittel der gesamten Rebfläche. Zum ersten Mal wurde die Sorte 1690 erwähnt, doch möglicherweise ist sie schon deutlich älter; denn es gibt viele Synonyme. Einige der Namen bezeichnen das Besondere der Burgundersorte, bei der es sich wohl um eine natürliche Mutation des Spätburgunders handelt. Es sind die weißen Blattunterseiten und Triebspitzen, die mit Mehl bestäubt zu sein scheinen. Daher hat sich im deutschsprachigen Raum auch die Bezeichnung Müllerrebe oder Müllertraube durchgesetzt – neben der Bezeichnung Schwarzriesling, obwohl die Sorte nichts mit dem Riesling zu tun hat. Da Müller auf Französisch Meunier heisst, schliesst sich der Kreis. Weitere Synonyme, die darauf Bezug nehmen sind, Noirin Enfarine, Morone Farinaccio oder auch Dusty Miller.
Früher als der Frühburgunder
Die entscheidenden Merkmale des Meunier sind die frühe Ausreifung, aber auch der spätere Austrieb, was den Meunier weniger frostanfällig macht als etwa Chardonnay und Pinot noir. Hinzu kommt die recht hohe Säure, die entscheidend für eine gute Säurestruktur im Schaumwein ist. Heute wird Meunier von immer mehr Champagne-Winzern auch reinsortig ausgebaut, nachdem man entdeckt hat, dass die Weine im Keller genauso gut reifen wie reinsortige Chardonnays und Pinot noirs. Tatsächlich können Meuniers, die oft eine faszinierende Mischung aus süßen, herzhaften und würzigen Tönen bilden, sehr komplex werden.
Deutschland ist das zweite Land, in dem die Sorte recht weit verbreitet ist. Vor allem in Württemberg und im Taubertal findet man die Vorkommen, die für Cuvées und vor allem auch für die Sektproduktion dort Verwendung finden. Insgesamt sind es rund 11'000 Hektar, auf denen die Müllerrebe angebaut wird. Neben der Champagne, kleineren Bereichen der Loire und des Elsass sowie Süddeutschlands spielt die Sorte keine Rolle.
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Chardonnay
Von den Winzern wird die Rebe für Chardonnay wegen ihres hohen Extrakt- und Zuckergehalts sehr geschätzt. Sie gedeiht auf fast allen Böden und auch bei verschiedenen Klimaverhältnissen, denn Chardonnay ist eine variable Rebsorte – je nach Bodentyp, Klima und Herstellungsart zeigt sie sich mit einem anderen Gesicht. Für gewöhnlich entstehen aus ihr konzentrierte Weine mit hohem Alkoholgehalt. In einer warmen Heimat trägt sie eine goldene Farbe und besitzt Aromen von Karamell und tropischen Früchten. Stammt sie aus einer kühleren Gegend, ist ihre Farbe lindgrün schimmernd und mit honiggelben Lichtreflexen durchzogen. Geschmacklich zeigen sich Apfelaromen. Die Säure ist lebendig. Wichtig für die Entwicklung des Chardonnay-Charakters ist der Zeitpunkt der Lese, denn bei überreifen Reben büsst er seinen säurebetonten und kräftigen Charakter ein. Geschmackliche Vielseitigkeit der Rebsorte Chardonnay Chardonnay-Weine spiegeln lokale Variationen sehr gut wider, was ihnen ein hohes Mass an Originalität verleiht. Sie bieten ein breites Spektrum. Je nach Terroir fällt ein Chardonnay-Wein trocken-leicht bis edelsüss-kräftig aus. Unverkennbar ist zum Beispiel der Charakter der Chablis-Appellationen. Diese Weine sind ausgeglichen, voll im Geschmack und lassen sich hervorragend mit den unterschiedlichsten Menus kombinieren. Ein besonders leichter und junger Chardonnay-Wein begleitet wunderbar Gerichte mit Fisch und Meeresfrüchten. Wuchtigere und holzbetonte Varianten untermalen gebratene Speisen sowie Käse.
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Pinot Meunier
Wenn man über die wichtigsten Rebsorten der Champagne spricht, dann findet der Pinot Meunier häufig, aber nicht immer Erwähnung. Das liegt wohl daran, dass Chardonnay und Pinot noir, die anderen beiden Hauptrebsorten der Region, viel populärer sind. Doch der Meunier steht immerhin auf einem Drittel der gesamten Rebfläche. Zum ersten Mal wurde die Sorte 1690 erwähnt, doch möglicherweise ist sie schon deutlich älter; denn es gibt viele Synonyme. Einige der Namen bezeichnen das Besondere der Burgundersorte, bei der es sich wohl um eine natürliche Mutation des Spätburgunders handelt. Es sind die weißen Blattunterseiten und Triebspitzen, die mit Mehl bestäubt zu sein scheinen. Daher hat sich im deutschsprachigen Raum auch die Bezeichnung Müllerrebe oder Müllertraube durchgesetzt – neben der Bezeichnung Schwarzriesling, obwohl die Sorte nichts mit dem Riesling zu tun hat. Da Müller auf Französisch Meunier heisst, schliesst sich der Kreis. Weitere Synonyme, die darauf Bezug nehmen sind, Noirin Enfarine, Morone Farinaccio oder auch Dusty Miller.
Früher als der Frühburgunder
Die entscheidenden Merkmale des Meunier sind die frühe Ausreifung, aber auch der spätere Austrieb, was den Meunier weniger frostanfällig macht als etwa Chardonnay und Pinot noir. Hinzu kommt die recht hohe Säure, die entscheidend für eine gute Säurestruktur im Schaumwein ist. Heute wird Meunier von immer mehr Champagne-Winzern auch reinsortig ausgebaut, nachdem man entdeckt hat, dass die Weine im Keller genauso gut reifen wie reinsortige Chardonnays und Pinot noirs. Tatsächlich können Meuniers, die oft eine faszinierende Mischung aus süßen, herzhaften und würzigen Tönen bilden, sehr komplex werden.
Deutschland ist das zweite Land, in dem die Sorte recht weit verbreitet ist. Vor allem in Württemberg und im Taubertal findet man die Vorkommen, die für Cuvées und vor allem auch für die Sektproduktion dort Verwendung finden. Insgesamt sind es rund 11'000 Hektar, auf denen die Müllerrebe angebaut wird. Neben der Champagne, kleineren Bereichen der Loire und des Elsass sowie Süddeutschlands spielt die Sorte keine Rolle.