Unsere Schaumweine
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Malvasia
Malvasia (auch Malvasier oder Malvoisie genannt) ist eine Bezeichnung für eine Rebsortenfamilie aus südlichen Ländern. Sie umfasst verschiedene Weiß- und Rotweinsorten, die vor allem aus Italien, Spanien, Portugal, Kroatien und Slowenien stammen. Der Name dieser Familie leitet sich von der griechischen Stadt Monemvasia ab. Seinen Ursprung hat der Malvasia-Wein in Kleinasien und wurde in der Antike von Kreta aus weltweit verbreitet. Sie war bereits im 17. Jahrhundert auf Lanzarote die wichtigste Rebsorte. In einigen populären Weinen dieser Welt findet sich Malvasier wieder. Insbesondere Königshäuser schätzten die alkoholstarken Weißweine. Dieser Weißwein wurde außerdem von den Römern angebaut. Sie süßten den gekelterten Wein mit Honig.
Die goldgelben Malvasia-Weißweine haben ein intensives Bouquet. Sie schmecken nach Kernobst und Akazienhonig. Auch Nuancen von Muskat lassen sich feststellen. Auf den kanarischen Inseln wird Malvasia oftmals als süß-aromatischer Desserwein ausgebaut.
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Chardonnay
Von den Winzern wird die Rebe für Chardonnay wegen ihres hohen Extrakt- und Zuckergehalts sehr geschätzt. Sie gedeiht auf fast allen Böden und auch bei verschiedenen Klimaverhältnissen, denn Chardonnay ist eine variable Rebsorte – je nach Bodentyp, Klima und Herstellungsart zeigt sie sich mit einem anderen Gesicht. Für gewöhnlich entstehen aus ihr konzentrierte Weine mit hohem Alkoholgehalt. In einer warmen Heimat trägt sie eine goldene Farbe und besitzt Aromen von Karamell und tropischen Früchten. Stammt sie aus einer kühleren Gegend, ist ihre Farbe lindgrün schimmernd und mit honiggelben Lichtreflexen durchzogen. Geschmacklich zeigen sich Apfelaromen. Die Säure ist lebendig. Wichtig für die Entwicklung des Chardonnay-Charakters ist der Zeitpunkt der Lese, denn bei überreifen Reben büsst er seinen säurebetonten und kräftigen Charakter ein. Geschmackliche Vielseitigkeit der Rebsorte Chardonnay Chardonnay-Weine spiegeln lokale Variationen sehr gut wider, was ihnen ein hohes Mass an Originalität verleiht. Sie bieten ein breites Spektrum. Je nach Terroir fällt ein Chardonnay-Wein trocken-leicht bis edelsüss-kräftig aus. Unverkennbar ist zum Beispiel der Charakter der Chablis-Appellationen. Diese Weine sind ausgeglichen, voll im Geschmack und lassen sich hervorragend mit den unterschiedlichsten Menus kombinieren. Ein besonders leichter und junger Chardonnay-Wein begleitet wunderbar Gerichte mit Fisch und Meeresfrüchten. Wuchtigere und holzbetonte Varianten untermalen gebratene Speisen sowie Käse.
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Pinot Noir
«König der Rotweine» werden Erzeugnisse aus dieser klein- bis mittelbeerigen Rebe genannt. Pinot noir gehört zu den Cépages nobles und stellt damit eine der edelsten Trauben der Welt dar. Sie ist die Haupt-Rebsorte für roten Burgunder und bildet die Grundkomponente für Champagner. In Bezug auf ihre Lage ist sie sehr wählerisch. Die aus der Pinot-noir-Rebsorte gekelterten Rotweine brauchen eine lange Reifezeit und entfalten erst dann ihr geschätztes Bouquet. Ihre dunkelblauen Trauben weisen eine zapfenförmige und dichtbeerige Form auf – ein Umstand der ihnen möglicherweise den Namen einbrachte. Denn das Wort «Pinot» ist vermutlich dem französischen Wort «pin» für Kiefer entlehnt. Im Glas eingeschenkt, erscheint der edle Tropfen entweder in einem dunklen Blaubeerton oder einem flammenden Rubinrot. Güte und Geschmack eines Pinot-noir-Weins hängen stark vom Terroir ab. Generell schmeckt ein Pinot noir fruchtig. Diese Fruchtigkeit kann subtil ausfallen oder stärker ausgeprägt sein. Vollmundig und geschmeidig sind weitere typische Attribute. Viele weisen Aromen von Beeren, Kirschen oder Feigen auf. Bei entsprechender Reife wird der vielschichtige Charakter um Nuancen von Mandel-, Kräuter- oder Holzaromen ergänzt. Gern bauen Winzer einen Pinot noir als Barrique aus. Als Speisebegleiter macht sich der fruchtbetonte körperreiche Wein zu hellem Geflügel, Meeresfrüchten sowie zu dunklem Fleisch wie Rinderbraten und Wild ganz vorzüglich.
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Lambrusco
Lambrusco ist eine alte rote Rebsorte, die ein Sammelbegriff für ungefähr 60 Variationen, die vor allem in Italien angebaut werden. Dort findet man ihn in den Regionen Emilia-Romagna, Lombardei und in Südtirol. Es gibt vier DOC-Zonen, in denen er hergestellt wird: Lambrusco di Sorbara, Lambrusco Grasparossa di Castelvetro, Lambrusco Reggiano und Lambrusco Salamino di Sante Croce. Meistens wird der Rotwein sortenrein ausgebaut. Er ist immer jung zu trinken, egal ob er trocken oder lieblich kultiviert wird. Aufgrund seiner Blässe wird er oftmals mit Färbertrauben wie Ancelotta oder Rossissimo verschnitten. Der Ertrag ist unglaublich hoch. Deshalb überschwemmten unglaubliche Fluten den Weinmarkt in den 60er und 70er Jahren. 3 Millionen Kisten wurden allein in den USA pro Jahr verkauft. Die Zeiten sind vorbei – heute ist aus dem billigen Getränk ein seriöser Schaumwein geworden. Es gilt nicht mehr das Motto der Masse, sondern das der Klasse.
In der Regel ist er ein leichter und fruchtiger Rotwein. Es gibt Unterschiede zwischen den verschiedenen DOC-Zonen und durch die unterschiedlichen Varietäten der Trauben. Er passt ideal zu Parmaschinken und Parmesan, sowie Schweinefleischgerichten und Käseplatten.
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Riesling
Riesling ist der grösste Konkurrent des Chardonnay, wenn es um den Titel „weltbeste Weissweintraube“ geht. Kennzeichnend ist sein ausgeprägtes Aroma. Es gibt Riesling einfach in allen Geschmacksrichtungen und Qualitätsstufen: von mineralisch bis fruchtig. Das Terroir prägt das Aromagefüge wie bei kaum einer anderen Rebsorte. Schieferböden verleihen ihr einen mineralischen Charakter, kalkhaltige Böden bringen kernigere Weine hervor. Typisch sind Eindrücke von Apfel, Pfirsich, Aprikose, Linden- oder Rosenblüte. Im Alter entwickelt der Wein den von Liebhabern geschätzten Petrolton und sein Mandelaroma. Wird die Sorte halbtrocken bis lieblich ausgebaut, ergibt sie blumige, nach Honig duftende Weine mit einer frischen Säure und ausgeglichenen Süsse. Alltagsweine weisen einen blassen Gelbton auf, der mit grünlichen Reflexen durchzogen ist. Qualitätsweine zeichnen sich durch ein kräftiges Gelb aus, das mitunter sogar ins Goldene geht. Im Gegensatz zu den meisten weissen Sorten eignet sich der Wein Riesling für eine längere Flaschenreifung hervorragend. Da die Weinsorte Riesling spät ausreift, überzeugen aber auch junge und frische Weine. Ob trocken oder fruchtig-süss ausgebaut, als Sommerwein ist junger Riesling perfekt. Gekühlt überzeugt er an warmen Tagen durch seine Leichtigkeit. Seine Frische sowie ein gemässigter Alkoholgehalt belebt jedes Picknick. Des Weiteren passt Riesling auch auf Grillpartys zu Fisch- und Geflügelspeisen. Ein Riesling-Wein ist der ideale Begleiter für ein mehrgängiges Festmahl. Dabei sollte auf reifere Sorten zurückgegriffen werden. Trockene und halbtrockene Weine ergänzen wunderbar leichte Entrées aus gedünstetem oder gekochtem Fisch- und Geflügelfleisch mit cremigen Saucen. Auch zu Frischkäse passen sie hervorragend. Dank ihrer Frische und akzentuierten Säure sorgen sie beim Verzehr deftiger Hauptspeisen für Ausgewogenheit. Die floralen Nuancen mit Noten exotischer Früchte prädestinieren sie ebenso für Desserts. Wer eine trockenere Variante gegenüber den für gewöhnlich sehr süssen Dessertweinen bevorzugt, wählt einen Riesling. Geniesser haben die Wahl zwischen edelsüssen Auslesen und fruchtig-süssen Spätauslesen.
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Sylvaner
Silvaner ist ein Wein mit kräftiger, manchmal etwas spitzer Säure und einem fruchtigen Aroma, der zu vielen verschiedenen Speisen passt. Er wird grossflächig angebaut und von Weingeniessern weltweit geschätzt. In Deutschland war Silvaner früher die bedeutendste Rebsorte, heute wird er vor allem in Rheinhessen, in der Pfalz und in Franken kultiviert. Wir erklären, was Silvaner-Weine auszeichnet. Kein Silvaner gleicht dem anderen. Die Urform heisst Grüner Silvaner, ein Weisswein. Allerdings existieren auch rotblaue und blaue Variationen des Silvaners. Diese werden dann als Rote oder Blaue Silvaner bezeichnet. Letzten Endes ist und bleibt der Silvaner aber ein Weisswein. Die Farbbezeichnungen kommen von der Traube selbst, für die eine rote oder bläuliche Farbe nicht ungewöhnlich ist. Daraus werden jedoch Weissweine hergestellt, da die rote Farbe nicht intensiv genug ist, um einen Rotwein zu keltern.Der Alkoholgehalt des Silvaners beträgt in der Regel zwischen zwölf und vierzehn Prozent. Je nach Herkunftsregion ist der Geschmack sehr unterschiedlich. Rheinhessische Silvaner beispielsweise sind wesentlich feinaromatischer als die rustikal-herbe Natur der fränkischen Ausführung.
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Räuschling
Räuschling ist eine alte Weissweinsorte – die erstmalige Erwähnung des Wortes “Reuschling” findet sich bereits in einer schriftlichen Quelle aus dem Jahr 1614, doch mit hoher Wahrscheinlichkeit war sie schon lange vorher bekannt. Früher war Räuschling in der Schweiz, in Deutschland und dem Elsass weit verbreitet; in der Schweiz war sie vor der Zeit des Müller-Thurgau neben dem Elbling sogar die quantitativ zweitwichtigste Sorte. In den letzten Jahrzehnten hat Räuschling jedoch deutlich an Rebfläche eingebüsst und wird nur noch in geringem Umfang angebaut – das grösste Räuschling-Anbaugebiet befindet sich heute am Zürichsee. Hier bringt die Rebsorte helle Weissweine mit ausgeprägter Säure und frischen Zitrusaromen hervor.
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Pinot Blanc
Wegen seiner Leichtigkeit ist Pinot blanc der perfekte Sommerwein. Die feinfruchtige Variante eignet sich auch als Begleiter von Fischgerichten oder hellem Fleisch. Seine Aromen sind eher zurückhaltend.
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Pinot Gris
Die Rebsorte Pinot Gris hat eine lange Ahnenreihe und mutierte vermutlich schon im Mittelalter aus Pinot Noir. Ihr Ursprung wird im Burgund vermutet. Pinot Gris ist auch in Ungarn unter dem Namen «Szürkebarát» oder «Grauer Mönch» anzutreffen, benannt nach den Mönchen, die die Sorte eingeführt haben. In Deutschland wird Wein aus Pinot Gris vor allem in Baden angebaut und hergestellt. Unter der Bezeichnung Ruländer werden in Deutschland alkoholreichere, milde Prädikatsweine erzeugt, die neuerdings als Grauburgunder auch trocken und säurebetont ausgebaut werden. Man findet ihn auch in Österreich, Rumänien und Norditalien. Im Elsass geniesst der Pinot Gris einen sehr guten Ruf und wird als eine edle Sorte betrachtet. Dort befinden sich auch etwa 90 % der französischen Anbaufläche des Pinot Gris. Der Säuregehalt der Rebsorte Pinot Gris ist meist niedrig. So bedarf es eines eher kühlen Klimas, um nicht flache, säurearme Weine zu erhalten. Ansonsten liefert Pinot Gris extraktreiche Weine mit Aromen von Mandeln, Honig und Feigen. Die Trauben besitzen einen hohen Zuckergehalt, weswegen sie vor allem im Elsass häufig süss ausgebaut werden.
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